Drahtwiderstand
Die älteste Widerstandstechnologie ist der Drahtwiderstand. Hierbei wird der Draht bestehend aus einer Widerstandslegierung auf einen Trägerkörper gewickelt und mit geeigneten Anschlußdrähten versehen. Die wesentlichen elektrischen Eigenschaften werden durch den verwendeten Wickeldraht und der Wicklungsart bestimmt. Die Kontaktierung zwischen dem Widerstandsdraht und den Anschlüssen ist von besonderer Bedeutung für die Zuverlässigkeit des Bauelementes. Der Widerstandsdraht wird mit vorher berechneter Windungszahl zwischen den Kappen auf den Träger gewickelt. Die Enden werden an die Kappen geschweißt. Gewendelte Drahtwiderstände besitzen eine relativ hohe Eigeninduktivität. Durch eine bifilare Wickeltechnik (IT. Widerstands-Baureihe ME), wo zwei gegenläufige Wickellagen des Widerstandsdrahtes auf den Trägerkörper aufgebracht sind, wird die Induktion weitestgehend aufgehoben.












